Zwei Jahre. So lange hat es gedauert, um den Stress-Index unter Führungskräften von 45 auf 51 zu treiben. Klingt nach einer Zahl. Ist aber ein Spiegel. Denn hinter diesem Anstieg steckt keine vorübergehende Belastungsspitze – sondern ein Muster, das sich still in den Alltag von Entscheidern eingenistet hat und kaum noch hinterfragt wird.
Mehr Dauerdruck. Weniger Erholung zwischen den Anforderungen. Ein Grundrauschen an Anspannung, das nicht mehr wirklich aufhört – nicht am Abend, nicht am Wochenende, nicht im Urlaub. Gleichzeitig sinkt die mentale Energie, die du für gute Entscheidungen, klare Kommunikation und strategisches Denken brauchst.
Das Paradoxe daran: Die meisten Betroffenen beschreiben diesen Zustand nicht als Problem. Sie beschreiben ihn als Montag.
